Archiv für Februar, 2008

platz 11

25. Februar 2008

Was ist das überhaupt für ein Name: Platz 11? Kein Wunder, dass ein Traditionsverein wie Fortuna darauf nicht zurechtkommt und verliert. Den Fans geht es dort ähnlich: Verteilt über die ganze Kurve mit gefühlten 200 Metern Abstand zum gegenüberliegenden Tor und ca. 10 Dixi-Klos. Richtig heimelig dieser Platz 11. Es spricht also alles für den Aufstieg, um nie wieder dort antreten zu müssen.

wir sind fortuna düsseldorf. wir können alles. teil 2

18. Februar 2008

Wir können am dem ersten Spieltag des Jahres 2008 den Tabellenführer aus Wuppertal besiegen und auf einem Aufstiegsplatz stehen. Wir können dabei sogar ziemlich ansehnlichen Fußball spielen. Das war unter Uwe Weidemann ja eher ausgesprochen selten der Fall. Aber da wir schließlich alles können, heißt das noch lange nicht, dass der Aufstieg in die 2. Liga garantiert ist. Dennoch, der Samstag hat mich für uns sehr optimistisch gestimmt. 2. Liga, wir kommen – oder eben nicht.

fortuna rockt

4. Februar 2008

In seiner wöchentlichen taz-Kolumne beschäftigt sich Christph Biermann anlässlich eine Auftritts von Family 5 auch mit dem meistbesungenen Club des Landes – der Fortuna. Biermann behauptet zwar, dass Fortuna vor gut einem Jahrzehnt der meistbesungene gewesen sein soll, aber das nehmen wir jetzt mal nicht so genau. Passend jedoch beschreibt er eine Zeit bei der Fortuna, in der einem der Verein „mit seiner ganzen Unfähigkeit, eine vernünftige Mannschaft zusammenzustellen, (…) auf die Nerven ging (…).“ Das hat der Bochumer ganz gut beobachtet, Respekt. Doch auch Biermann zieht zumindest die Möglichkeit in Bedacht, dass genau dieser mitunter nervtötende Club kurzfristig wenigstens wieder zweitklassig spielt. Denn die Musik rund um Fortuna war schon immer erstklassig und außerdem:

family_1.jpg

„Es wird doch nicht besser, wenn wir zu Hause bleiben“ (Family 5 – Vor, vor, Fortuna!).

wir sind fortuna düsseldorf. wir können alles. teil 1

4. Februar 2008

Im Januar habe nach einjähriger Pause wieder mit dem Laufen angefangen. Demnächst will es es schaffen, eimmal um die Alster rumzukommen. Aber so weit ist es noch nicht. Als ich einem meiner Kollegen von diesem Vorhaben erzählte, lieh er mir ein Lauf-Buch aus. In diesem Buch bescheibt Tom Ockers, wie er aufgrund eines Versprechens dazu kam, 2001 am wohl kältesten (Halb-)Marathon aller Zeiten in Sibirien mitzulaufen.

Ockers, in Hamburg lebender Journalist, ist in 1962 Düsseldorf geboren, hat als Jugendspieler bei der Fortuna gekickt und als Balljunge hinter dem Tor von Wilfried Woyke gestanden. Ich finde, wenn es ein Ex-Fortune schafft, den Marathon in Omsk bei gut minus 40 Grad ohne dauerhafte Schädigungungen zu bewältigen, dann ist für die aktuellen Fortunen wirklich alles drin – auch der Aufstieg.

wir-sind.jpg